23.1.2009


 

trottoir
Hamburger Hochstraße 24
near Hein-Köllisch Platz
20359 Hamburg

»target: autonopop« open mic.

Tobias Still, Rahel Puffert, und Michel Chevalier eröffnen eine Diskussionsrunde zu verschiedenen, nicht verbindlichen Themen wie z. B.:

"Wer ist das Publikum für Kunst? Wer sollte das Publikum für Kunst sein?"

"Wo ist Kunst zu finden? Wo sollte Kunst zu finden sein?"

"Glauben wir heute noch an eine Autorität, die es ermöglicht, die Äußerung, etwas sei „Kunst“ als aussagekräftiges Werturteil zu verstehen? Und wenn nein: Welche Kriterien setzen wir dennoch ein, um dem Ausdruck zu verleihen, was wir von Kunst fordern?"

"Ist Ambivalenz eine Qualität, wenn man Kunst rezipiert?"

"Gehört der ausgewählte Vertriebsweg (Künstlerhaus, bezahlbare Multiples, Internet, kommerzielle Galerie) zum Inhalt des jeweiligen Werks?"

"Wie wäre es, wenn KünstlerInnen vom Verkauf ihrer "Werke" wirtschaftlich nicht abhängig wären, sondern durch Interventions- /Austellungshonorare entlohnt würden?"

"Was/Wer setzt sich bei der jetzigen Kunstmarkt-Institution-Synergie durch?"

"Was würde mit der Kunst passieren, wenn es keine Klassenherrschaft geben würde?"

"Richtig, falsch oder offen für die Debatte: »projekte wie „wir nennen es hamburg“ und „subvision“ leisten ihren beitrag zur spektakularisierung und entpolitisierung engagierter lokaler arbeit im kunstfeld und helfen mit bei der unterwanderung nachhaltigem kritischen engagements.« (Cornelia Sollfrank, 1.09)"

"Kulturpolitik = Kulturwirtschaft?"

"Was ist ein Lokalkünstler?"

"Gibt es eine Hierarchie der Widerprüche?"


Mit freundlicher Ünterstutzung: Behörde für Kultur, Sport und Medien in Hamburg